Während der Filmaufnahme einer Dokumentation im Irak im Jahr 2013, welche „Gishru“ heißt, schmuggelte Sargon Saadi sich mit einer Kamera in den Terroristen Stützpunkt Mosul. Hierbei wollte er die historischen assyrischen Sehenswürdigkeiten aufnehmen. Er kam mit einzigartigen Fotoaufnahmen zurück, die nun unmöglich nachzubilden sind. Berichten zufolge hat die Terrormiliz ISIS nun die Tore von Ninive, ein Welterbe, zerstört.

„Ich wusste nicht, dass die Bilder, die ich aufgenommen habe, nie wieder aufgenommen werden würden. Die assyrische Geschichte und das Welterbe verschwinden vor unseren Augen. Aber unsere Erinnerungen und unser Stolz werden ISIS niemals zerstören können.“

Sargon ist ein Filmemacher und Aktivist, der wichtige Filme über den derzeitigen Völkermord an den Suryoye (Assyrer/Aramäer/Chaldäer) und Eziden im Nahen Osten dreht.

Für seinen letzten Film, die Dokumentation „The Last Plight“ („Die letzte Not“), hat Saadi den Vimeo Award 2015 gewonnen.
Seine kommende Dokumentation „Silence After The Storm“ („Ruhe nach dem Sturm“), wurde 2015 in Syrien, in der Türkei und im Irak über zwei Monate gedreht. Am 22. März folgte die Premiere in Beverly Hills.

Quellen:
Sargon Saadi (ADFA)
Roths-splitter.blogspot.com
wordpress.com
PedroMundodebabel.blogspot.com
Huffingtonpost.it

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